Was ist eigentlich HYPNOSE?

Der Begriff kommt aus dem griechischen und bedeutet= hypnos = Schlaf; Zustand veränderten Bewusstseins, als partieller Schlaf oder als Zustand zwischen Schlaf und Wachbewusstsein erklärbar. (Pschyrembel)

Über die Hypnose gibt es leider so viele Vorurteile und Hypnose-Mythen.

Aber warum eigentlich?

Die meisten meiner Bekannten, Verwandten und auch Patienten denken dabei an diese „klassische“ Showhypnose, wo der Hypnotiseur einen Zuschauer mit einem Fingerschnipp in ein hoppelndes Häschen oder einen bellenden Hund, „verwandelt“. Oder dass die Zuschauer willenlos und nicht mehr „Herr“ ihrer selbst sind. Dann gibt es noch die Befürchtungen, dass der Patient dem Hypnotiseur völlig ausgeliefert und wehrlos unter der Hypnose ist. Aber dem ist nicht so.

Hypnose ist nichts Gefährliches und auch nichts das einen Menschen nicht mehr „ihn selbst sein lässt“. Die Mythen des Kontrollverlustes, der gebrochenen Willensstärke und dass es etwas Unnatürliches ist, entsprechen nicht der Wahrheit.

Hypnose ist ein natürlicher Zustand der Entspannung und wird als sehr zuverlässige und effektive Behandlungsmethode eingesetzt.

  • Hypnose ist eine Technik, mit der Menschen sich selbst oder andere in einen anderen Bewusstseinszustand versetzen. Man spricht von hypnotischer Trance. Dieser Zustand geht mit körperlichen und psychischen Veränderungen einher. Unter Hypnose lassen sich verschüttete Erlebnisse aufarbeiten, Angststörungen behandeln, und positive Kräfte aktivieren. Es wurden aber auch bereits Operationen ohne Betäubung durchgeführt.

Meinen Patienten erkläre ich meist mit einfachen Worten:

 „Die Hypnose ist ein sehr angenehmer Zustand der tiefen Entspannung, bei dem man durch die Worte, die der Therapeut sagt, in eine Trance versetzt wird. Die Trance ist ein schlafähnlicher Dämmerzustand, bei dem der Patient sehr tiefenentspannt, aber dennoch im Hier und Jetzt ist und jederzeit in der Lage, die Hypnose abzubrechen und aufzustehen. Unter der Hypnose wird der kleine meist quälende Denker ausgeschaltet, damit der nicht immer und immer wieder dazwischenredet, wenn man mit dem Unterbewusstsein einen kleinen Smalltalk halten will.“

Ziel ist es, mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren und dazu verhilft der Therapeut mit der Unterstützung seiner Worte, indem ein Patient sich ausschließlich auf die Worte des Therapeuten konzentrieren soll um damit die vielen Gedankenstürme, die uns oft bzw. meistens davon abhalten, die in uns tiefliegenden Gründe für bestimmte Verhaltensweisen, Gefühle und auch Leiden, sehen (wahrnehmen) zu lassen.

 

 

Ist Hypnose anerkannt?

Die Hypnose ist ein seit vielen Jahren im therapeutischen Bereich etabliertes Verfahren und genießt vor allem in den letzten 10 Jahren Zuwachsraten und Nachfragesteigerungen wie kaum eine andere Therapiemethode.

Die Beliebtheit bei Klienten, die nach einer modernen lösungsorientierten Therapie suchen, aber auch die Beliebtheit bei Therapeuten und Coaches, die nach einem attraktiven Angebot für ihre Praxis suchen hat der Hypnose in der therapeutischen und beratenden Branche einen guten Ruf und einen kontinuierlich wachsenden Bekanntheitsgrad eingebracht.

 Dennoch wird auch heute noch häufig die Frage gestellt: Ist Hypnose denn anerkannt?

Und auch heute noch gibt es ab und an Menschen (teilweise sogar Therapeuten), die noch immer glauben, die Hypnose bzw. Hypnosetherapie / Hypnotherapie sei ein Thema, bei dem es vor allem um das "daran glauben" ginge.

 

 

Die Hypnose Therapie oder Hypnotherapie sowie die medizinische Hypnose, sind wissenschaftlich anerkannte Therapiemethoden. 

Die Wirksamkeit der Hypnose wurde in Studien nachgewiesen und wird zur Behandlung von z.B. Ängsten, Panikstörungen, Depressionen, Zwängen und Süchten angewandt und findet ebenfalls Anwendung in der Schmerztherapie, sowie Schlafstörungen, Essstörungen uvm.

Genauso effektiv wirkt sie zur Entspannung (alltägliche Anspannungen im Beruf, Familie etc.) zum Lösen von Blockaden und hilft in anstrengenden Phasen, wieder zur Ruhe zu kommen und sich neu zu ordnen.

Im medizinischen Bereich ist die Hypnose ein beliebtes Verfahren zur Schmerzbewältigung und auch zur Unterstützung bei medizinischen Eingriffen.

 

Ihre erste Hypnosesitzung in meiner Praxis

Erst wird eine ausführliche Anamnese durchgeführt, dann eine umfangreiche Aufklärung darüber was die Hypnose ist und was da alles so passiert. Dann werden die Indikation und die Kontraindikationen betrachtet. (alles andere was zur Aufnahme eines Patienten etc. gehört ist natürlich auch dabei, aber führe ich hier nicht extra auf.) Es findet also ein Gespräch statt, in dem es darum geht mit welchem Anliegen der Patient zu mir kommt und eine Hypnose Therapie in Anspruch nehmen möchte. Die erste Hypnose ist immer eine Entspannungshypnose. (es sei denn es ist ein erfahrener Hypnose Patient) Das ist zum Kennenlernen der Therapieform und zum Abwägen, ob man sich als Patient darauf einlassen kann und auch möchte. Das ist allerdings meine Vorgehensweise und nicht unbedingt Standard. Ich möchte aber, dass meine Patienten langsam dahin geführt werden, weil dieses „sich fallen lassen können“ eine Vertrauenssache ist. 

Danach kann es dann entsprechend weitergehen.

Die Entspannung kann man sich wie eine geführte Meditation vorstellen, die vielleicht mit einer Phantasiereise weitergeht und mit einem schönen entspannten Körper und Geist Gefühl beendet wird.

 

Bei Fragen rufen Sie mich einfach an.