Orthomolekulare Infusionstherapie

 

 

dient dazu einem Mikro- und Makronährstoffmangel vorzubeugen oder Mangelzustände auszugleichen.

Da jeder Mensch individuell zu betrachten ist, kann man die Infusionsbestandteile nicht verallgemeinern.

Je nach Bedarf werden in den Infusionen verschiedene Mikronährstoffe verabreicht. Dazu gehören unter anderem:

B- Vitamine, Vitamin C, Folsäure, Biotin, bestimmte Aminosäuren wie Glutamin, Taurin, Lysin, Arginin, Carnitin und viele andere.


Vitamin C ist ein essentielles Vitamin und ist daher hochdosiert, Hauptbestandteil der Infusionen. Es werden weitere Vitamine und andere Mikronährstoffe dazugegeben, abgestimmt auf den Patienten und dessen individuelle Verfassung.

 

Wann macht eine Infusionstherapie mit hochdosiertem Vitamin C, Sinn?

  • Bei einem Vitamin C Mangel
  • Bei Allergien 
  • Bei entzündlich-allergischen Atemwegserkrankungen (Asthma)
  • Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen der Haut (Neurodermitis, Urtikaria, Psoriasis
  • Kardiovaskulären Erkrankungen 
  • Bei entzündlichen Erkrankungen der Knochen, der Gelenke, der Sehnen und Muskeln z.B Arthritis, chronische Infektionen, Tumoren
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen
  • Bei Darmerkrankungen die zu Resorptionsstörungen führen
  • Bei Osteoporose (kann vor Knochenabbau schützen)
  • Bei chronischen Infektionskrankheiten (Borreliose, Harnwegsinfekte, chr. Bronchitis, chr. Sinusitis, virale Infektionen, Herpes Zoster)
  • Bei Erkrankungen des Nervensystems (Depressionen, Burnout, psychisch und neurodegenerativen Störungen)
  • uvm

 

Warum Infusion und nicht Tabletten oder eine andere Arzneimittelform?

 

Über eine hochdosierte Infusion direkt in die Vene, das heißt sofort in den Blutkreislauf, wird das Vitamin C sofort und ohne Umweg in alle Zellen des Körpers transportiert und kann dort seine Wirkung entfalten. Ist z.B. die Darmschleimhaut defekt, kann der Körper das Vitamin nur ganz wenig, kaum bis gar nicht aufnehmen. In dem Fall kann man oral sehr viel aufnehmen aber es kommt nichts an die Zielzelle, zumal alles was oral aufgenommen wird auch erst mal den Magen-Darm-Trakt und die Leber passieren muss, wo einiges verstoffwechselt wird und am Ende kaum noch etwas für die Zellen übrig bleibt.

 

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Ein kleiner Einblick in die Geschichte des VITAMIN C - Ascorbinsäure

  

Damals im 15. Und 16. Jahrhundert war ein Vitamin C-Mangel die Ursache des Skorbuts.  Skorbut gehört zu den am längsten bekannten Avitaminosen und war eine bei Seefahrern berüchtigte Krankheit die zahlreiche Todesopfer forderte. Erst als man entdeckte, dass die Seefahrer die mit Obst und Gemüse versorgt wurden wieder heile nach Hause kamen, ging man dem nach.

 

Dieser antiskorbutische Grundstoff in frischen Nahrungsmitteln bekam als erstes den Buchstaben „C“ und später bezeichnete man die „skorbutbekämpfende“ Substanz als L- Ascorbinsäure. 1933 wurde die Ascorbinsäure erstmals synthetisiert und es gelang die künstliche Herstellung von Vitamin C.

 


Was macht das Vitamin C in unserem Körper

Vitamin C ist essentiell!!

 

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, wird als das Vitamin der Vitamine bezeichnet.

 

Vitamin C ist ein essentieller Nahrungsbestandteil, zu dessen Biosynthese der Mensch selbst nicht imstande ist. Das heißt: Der menschliche Organismus kann, im Gegensatz zu Tieren, Vitamin C nicht selbstständig produzieren, da ihm dazu ein Enzym fehlt. Deshalb muss Vitamin C in ausreichender Menge dem Körper zugeführt werden.

 

Die Ascorbinsäure ist ein wichtiges, lebensnotwendiges Vitamin, dass im Körper an vielen lebenswichtigen Stoffwechselschritten beteiligt ist und das effektivste Antioxidans im Blut ist.


Hier einige Aufgaben und Funktionen:

 

  • Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidationsmittel im Blut. Es dient dazu freie Radikale im Blut und in allen Zellen abzufangen und sie unschädlich zu machen.
  •  Vitamin C stimmuliert Leukozyten und Immunglobuline und ist somit maßgeblich an einer intakten Immunabwehr beteiligt.
  • Vitamin C kräftigt und erhält das Bindegewebe.Ascorbinsäure ist wichtig für die Herstellung von Kollagen. Wichtiger Bestandteil im Bindegewebe. Wichtig auch für Aufbau von Knochen, Muskeln und Blutgefäßen.
  • Vitamin C wirkt Allergien entgegen. Es setzt den Histamin-Spiegel herab. Ein Mangel an Vitamin C bewirkt einen Anstieg von Histamin
  • Vitamin C wirkt positiv auf die Gefäße. Es stärkt die Gefäßwände und hält sie  glatt und "sauber" und das Blut dünnflüssig. 
  • Vitamin C ist notwendig für den Folsäurestoffwechsel. Es dient der Umwandlung der Folsäure in ihre eigentliche Wirkform.
  • Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen und Calcium aus dem Darm.
  • Vitamin C ist wichtig bei der Entgiftung der Leber. Es aktiviert bestimmte Enzyme der Leber für den Abbau von giftigen Stoffen.
  • Vitamin C verringert die Aufnahme von Schadstoffen/ Schwermetallen ins Blut. Sorgt für eine Ausscheidung dessen und verhindert somit eine Ablagerung im Gewebe.


Was wird genau gemacht bei dieser Infusionstherapie?

 

Bei der Infusionstherapie bekommt der Patient in liegender oder sitzender Position und in entspannter Atmosphäre eine in Natrium-Chlorid-Lösung (NaCl) aufgelöste Vitamin C Dosis, als Kurzinfusion verabreicht. Eine solche Infusion dauert in etwa 20-30 Minuten.



Je nach Bedarf werden andere Mikronährstoffe anschließend über die Vene in das Blut verabreicht oder gar über eine weitere Dauertropfinfusion in NACL gelöst, injiziert. 

Die Kosten hierfür bespreche ich dann vorab mit meinen Patienten.